Visuelle Inspektion und Defekterkennung
Die visuelle Inspektion nutzt Kameras, Beleuchtung und intelligente Bildauswertung, um optisch erkennbare Auffälligkeiten an vorbeifahrenden Schienenfahrzeugen automatisiert zu erfassen. Dazu gehören optisch oder thermisch erkennbare Auffälligkeiten, wie z.B. Heißläufer, herabhängende Bauteile, offene oder beschädigte Komponenten, fehlende Teile sowie identifizierende Merkmale wie Wagennummern oder Bremskennzeichnungen.
Die Systemauslegung und Datenverarbeitung erfolgen unter Berücksichtigung der geltenden Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.
Warum visuelle Inspektion?
Viele sicherheits- und instandhaltungsrelevante Schäden sind optisch sichtbar – werden aber im Regelbetrieb oft erst spät erkannt. AI-basierte Kameraerkennung schafft eine reproduzierbare, dokumentierte und skalierbare Inspektion im Fahrbetrieb und ergänzt akustische, kraftbasierte und geometrische Monitoringsysteme ideal.
Anwendungsbereiche
Erkennung herabhängender Bauteile und dragged parts
Visuelle Prüfung von Untergestell und Seitenansichten
Erkennung offener, beschädigter oder fehlender Komponenten
Fahrzeugidentifikation über EVN/ UIC-Wagennummern (OCR)
Achsdetektion
Erkennung von Bremssohlen- oder Bremskennzeichnungen
Dokumentation von Zugdurchfahrten und Schadensbildern
Vorteile
Kontaktlose Inspektion im Fahrbetrieb
Objektive Bilddokumentation für Betrieb und Werkstatt
Alarmierung bei kritischen optischen Auffälligkeiten
Tag-/Nachtbetrieb mit geeigneter Beleuchtung
Hoher Nutzen für Güterverkehr, Depots, Rangier- und Korridoranwendungen
Kombinierbar mit WIM, BAM und weiteren Wayside-Systemen
Sie möchten optische Defekte, Wagenidentitäten und herabhängende Teile automatisiert erkennen?
Lassen Sie uns gemeinsam eine visuelle Inspektionslösung für Ihren Anwendungsfall definieren.